Pilzinfektionen/Mykosen

Nagelpilz und Fußpilz – podologische Unterstützung in Aachen

Pilzinfektionen der Fußnägel und der Haut frühzeitig erkennen und fachgerecht behandeln lassen.

Verfärbte, verdickte oder brüchige Fußnägel können auf eine Nagelpilzinfektion hinweisen. Auch Juckreiz, Schuppungen oder Hautveränderungen zwischen den Zehen können Anzeichen einer Pilzinfektion sein.

In unserer podologischen Praxis FUSSFUERSORGE in Aachen unterstützen wir Patientinnen und Patienten bei der Pflege und podologischen Versorgung pilzbedingt veränderter Fußnägel.

Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit behandelnden Haut- und Hausärzten besonders wichtig.

Was ist Nagelpilz (Onychomykose)?

Nagelpilz, medizinisch als Onychomykose bezeichnet, ist eine Pilzinfektion der Finger- oder Fußnägel. Häufig wird sie durch sogenannte Dermatophyten (Fadenpilze) verursacht. Seltener kommen Hefen oder Schimmelpilze als Erreger infrage.

Typische Anzeichen können sein:

  • Gelbliche, weißliche oder bräunliche Nagelverfärbungen
  • Verdickung oder Verformung der Nagelplatte
  • Brüchige, raue oder bröckelige Nägel
  • Teilweise Ablösung des Nagels vom Nagelbett
  • Druckempfindlichkeit oder Beschwerden beim Tragen von Schuhen

Nicht jede Nagelveränderung ist jedoch auf eine Pilzinfektion zurückzuführen. Auch Druckbelastungen, Verletzungen, Schuppenflechte oder andere Erkrankungen können ähnliche Veränderungen hervorrufen.

Deshalb sollte eine vermutete Nagelpilzinfektion vor Beginn einer gezielten Behandlung ärztlich abgeklärt werden.

Wie wird Nagelpilz festgestellt?

Eine zuverlässige Diagnose lässt sich nicht immer allein durch das äußere Erscheinungsbild stellen.

Ihr Hautarzt oder Ihre Hautärztin kann bei Bedarf eine Nagelprobe entnehmen und diese im Labor untersuchen lassen.

Je nach Fragestellung kommen unterschiedliche Untersuchungsverfahren infrage, beispielsweise eine mikroskopische Untersuchung, eine Pilzkultur oder ein molekularbiologischer Erregernachweis.

Die Untersuchung hilft dabei, eine Pilzinfektion von anderen Nagelerkrankungen abzugrenzen und eine geeignete Behandlung auszuwählen.

Wie entsteht Nagelpilz?

Pilzerreger können über kleine Verletzungen oder vorgeschädigte Bereiche der Haut und Nägel eindringen. Ein feuchtwarmes Milieu begünstigt ihr Wachstum.

Häufig beginnt eine Infektion an der Fußhaut und kann sich auf die Zehennägel ausbreiten.

Bestimmte Faktoren können das Risiko erhöhen:

  • Wiederkehrender Fußpilz
  • Starkes Schwitzen und länger anhaltende Feuchtigkeit in Schuhen
  • Enges Schuhwerk und wiederholte Druckbelastungen
  • Kleine Verletzungen an Haut oder Nägeln
  • Diabetes mellitus
  • Durchblutungsstörungen
  • Ein geschwächtes Immunsystem
  • Höheres Lebensalter und verlangsamtes Nagelwachstum

Pilzinfektionen können durch Kontakt mit infizierten Hautschuppen oder kontaminierten Gegenständen übertragen werden. Deshalb spielt die richtige Hygiene eine wichtige Rolle.

Wie wird Nagelpilz behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Infektion, der Anzahl der betroffenen Nägel, dem vermuteten oder nachgewiesenen Erreger und möglichen Begleiterkrankungen.

Bei einem begrenzten Befall können äußerlich anzuwendende Antipilzmittel, beispielsweise medizinische Nagellacke, geeignet sein.

Bei stärkerem Befall, insbesondere wenn die Nagelwachstumszone betroffen ist oder mehrere Nägel erkrankt sind, kann eine ärztlich verordnete Behandlung mit Antipilztabletten erforderlich werden.

Die Auswahl der Medikamente und die Kontrolle möglicher Neben- oder Wechselwirkungen erfolgen durch den behandelnden Arzt.

Wie lange dauert eine Nagelpilzbehandlung?

Nagelpilz erfordert Geduld und eine konsequente Behandlung.

Da Fußnägel nur langsam wachsen, kann es viele Monate dauern, bis ein gesunder Nagel vollständig nachgewachsen ist. Bei großen Zehennägeln sind dafür häufig etwa 12 bis 18 Monate erforderlich.

Auch wenn die Pilzinfektion bereits erfolgreich behandelt wurde, können sichtbare Nagelveränderungen noch längere Zeit bestehen bleiben.

Entscheidend ist, die verordnete Therapie entsprechend den ärztlichen Anweisungen durchzuführen.

Wie kann die Podologie bei Nagelpilz helfen?

Die podologische Behandlung kann eine ärztlich eingeleitete Nagelpilztherapie sinnvoll ergänzen.

In unserer Praxis FUSSFUERSORGE in Aachen bieten wir im Rahmen der podologischen Versorgung unter anderem folgende unterstützende Maßnahmen an:

  • Fachgerechtes Kürzen und Bearbeiten verdickter Fußnägel
  • Schonendes Abtragen krankhaft veränderter Nagelsubstanz, soweit fachlich angezeigt
  • Reduzierung von Druckbelastungen durch verdickte Nagelplatten
  • Beratung zur geeigneten Fuß- und Nagelpflege
  • Hinweise zu hygienischen Maßnahmen und zur Vermeidung erneuter Infektionen

Durch die fachgerechte Reduzierung verdickter Nagelsubstanz kann die Anwendung äußerlicher Antipilzmittel erleichtert werden.

Wichtig: Die podologische Behandlung ersetzt keine erforderliche ärztliche Diagnostik oder medikamentöse Pilztherapie.

Was können Sie selbst gegen Nagelpilz und Fußpilz tun?

Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie die Behandlung unterstützen und das Risiko einer erneuten Infektion verringern.

1. Füße täglich pflegen

Waschen Sie Ihre Füße regelmäßig und trocknen Sie sie sorgfältig ab. Achten Sie besonders auf die Zehenzwischenräume, da dort verbleibende Feuchtigkeit das Wachstum von Pilzen begünstigen kann.

2. Socken regelmäßig wechseln

Wechseln Sie Ihre Socken täglich, bei starkem Schwitzen auch häufiger.

Waschen Sie Socken und Handtücher möglichst bei 60 °C, sofern das Material dies zulässt. Bei niedrigeren Temperaturen können geeignete hygienische Waschverfahren sinnvoll sein.

3. Auf geeignetes Schuhwerk achten

Tragen Sie gut passende, möglichst atmungsaktive Schuhe und vermeiden Sie dauerhafte Feuchtigkeitsansammlungen.

Lassen Sie getragene Schuhe ausreichend trocknen und wechseln Sie möglichst zwischen verschiedenen Paaren.

4. Handtücher und Nagelpflegeinstrumente nicht gemeinsam benutzen

Verwenden Sie eigene Handtücher, Nagelscheren und Nagelfeilen. Reinigen Sie Ihre Pflegeinstrumente regelmäßig und achten Sie darauf, eine mögliche Übertragung auf andere Nägel zu vermeiden.

5. In Gemeinschaftseinrichtungen Badeschuhe tragen

In Schwimmbädern, Saunen und öffentlichen Duschen können Badeschuhe das Risiko einer Ansteckung reduzieren.

6. Begleitenden Fußpilz behandeln lassen

Eine Pilzinfektion der Fußhaut kann eine erneute Infektion der Nägel begünstigen. Deshalb sollten auch Hautveränderungen zwischen den Zehen ärztlich oder pharmazeutisch abgeklärt und entsprechend behandelt werden.

7. Die Behandlung konsequent durchführen

Wenden Sie verordnete Medikamente regelmäßig und über die empfohlene Dauer an. Setzen Sie eine Behandlung nicht eigenständig ab, nur weil sich das Aussehen des Nagels bereits verbessert hat.

Nagelpilz bei Diabetes – besondere Vorsicht

Menschen mit Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen oder eingeschränkter Sensibilität sollten Veränderungen an Haut und Nägeln besonders aufmerksam beobachten.

Verdickte Nägel können Druckstellen verursachen. Kleine Verletzungen bleiben bei eingeschränktem Schmerzempfinden möglicherweise unbemerkt.

Eine regelmäßige fachgerechte podologische Versorgung kann dazu beitragen, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Bei offenen Wunden, zunehmenden Rötungen, Schwellungen oder Entzündungszeichen ist eine zeitnahe ärztliche Untersuchung erforderlich.

Häufige Fragen zu Nagelpilz

Kann Nagelpilz von selbst verschwinden?

Eine bestehende Nagelpilzinfektion heilt in der Regel nicht zuverlässig ohne geeignete Behandlung aus. Eine ärztliche Abklärung ist daher sinnvoll.

Ist Nagelpilz ansteckend?

Ja. Pilzerreger können beispielsweise über Hautschuppen, gemeinsam genutzte Gegenstände oder kontaminierte Oberflächen übertragen werden. Nicht jeder Kontakt führt jedoch automatisch zu einer Infektion.

Kann ein Podologe Nagelpilz entfernen?

Podologen können krankhaft veränderte Nagelsubstanz fachgerecht bearbeiten und die medizinische Behandlung unterstützen. Die eigentliche Pilzinfektion muss bei entsprechender Indikation gezielt antimykotisch behandelt werden.

Übernimmt die Krankenkasse die podologische Behandlung bei Nagelpilz?

Ein Nagelpilz allein begründet nicht automatisch einen Anspruch auf podologische Heilmittelbehandlung zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung.

Eine Kostenübernahme kann bei Vorliegen der entsprechenden medizinischen Voraussetzungen und einer gültigen Heilmittelverordnung möglich sein.

Ihre Podologiepraxis in Aachen

Sie haben Veränderungen an Ihren Fußnägeln festgestellt oder wünschen eine fachgerechte podologische Unterstützung während einer Nagelpilzbehandlung?

Wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten der podologischen Versorgung.

FUSSFUERSORGE – Podologische Praxis Monika Kriescher

Friedrich-Ebert-Allee 100
52066 Aachen

Telefon: 0241 9690924

FUSSFUERSORGE – gut zu wissen, worauf Sie stehen!